Am 13. Juni fand unter der Organisation der JEF-Jena eine Podiumsdiskussion zum Thema Aus- und Weiterbildung in Europa an der Universität Jena statt. Im Podium saßen:
Gisela Heubach, Willen Noë(Europäische Kommission in Deutschland), Daniel Braun (Konrad-Adenauer-Stiftung), Ingrid Weidhaas (IHK-Gera) sowie Heinz Hoffmann (Thüringer Staatskanzlei).

In seiner Einführung machte Herr Hoffmann auf die Bedeutung
der Europäischen Union für die deutsche Wirtschaft aufmerksam. Er betonte die Wichtigkeit des Lissabonner Vertrages, welcher Europa’s Rolle in der Welt stärken soll. Hoffmann nannte als wichtige Tugenden für einen erfolgreichen Einstieg in die Arbeitswelt: Flexibilität, praktische Erfahrungen, der Wille zum Ortswechsel sowie lebenslanges Lernen.

Weidhaas forderte die jungen Zuhörer auf Europa und die Welt zu entdecken und Erfahrungen zu sammeln. Anschließend wäre es gut, wenn einige sich entschließen würden ihre Kompetenzen in Thüringen einzubringen. Wichtig sei es irgendwann Wurzeln zu schlagen am besten in der alten Heimat.

Willen Noë unterstrich, dass die Europäische
Integration nicht nur mit Wirtschaft zu erklären sei.
Um Europa zu verstehen, sei ein Blick auf die Geschichten der einzelnen Nationalstaaten wesentlich. Ohne die Berücksichtigung der historischen Wurzeln, sei ein europäisches Denken nicht möglich. In einem kurzen Referat beschrieb Herr Noë anschließend das Bewerbungsverfahren für europäische Institutionen und weckte das Interesse vieler Studenten.

Wichtige Adressen für die Job- und Praktikasuche in der Europäischen Union sind: